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CDU Dümpten fordert ansehnlichere Gestaltung der Autobahnunterführungen Mühlenstraße und Mellinghofer Straße

Geordnete Graffiti-Aktion bei Sommerortstermin ins Gespräch gebracht

Im Rahmen ihrer traditionellen Sommerortstermine besuchten Mitglieder des CDU Ortsverbandes Dümpten jüngst die Autobahnunterführung an der Mellinghofer Straße. Immer wieder beklagen Bürgerinnen und Bürgern den unansehnlichen Zustand sowohl dort als auch unter der Brücke über die Mühlenstraße. An beiden Unterführungen sehen die Ortspolitiker deutliches Verbesserungspotential, und das ohne große Aufwände. „Die Unterführungen sehen alles andere als ansehnlich aus“ so der Ortsverbandsvorsitzende und Stadtverordnete Dr. Roland Chrobok. „Es muss doch möglich sein, die Wände mit einfachen Mitteln ansehnlicher zu gestalten.“

Eine Möglichkeit sieht die CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung 2 Petra Seidemann-Matschulla in einer erlaubten und geordneten Graffiti-Aktion. Verbesserungspotential wird ebenfalls durch modernere Beleuchtungsanlagen gesehen. „Insbesondere die Unterführung an der Kreuzung Mannesmannallee/Mellinghofer Straße ist im momentanen Zustand kein positives Eingangstor in die Stadt Mülheim an der Ruhr“ so Seidemann-Matschulla. „Dass eine Ausgestaltung auch anders erfolgen kann, sieht man am positiven Beispiel an der Brücke über die Essener Straße in Oberhausen“. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU in der Bezirksvertretung 2 deshalb jetzt gestellt.

In dem Antrag für die Sitzung im September soll die Stadt Kontakt mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW aufnehmen und zusammen mit dem Mülheimer Amt für Kinder, Jugend und Schule ein entsprechendes Konzept erarbeiten. Eine Finanzierung wird durch die Verfügungsmittel der Bezirksvertretung 2 ins Spiel gebracht. Darüber hinaus wird nach weiteren Sponsoren gesucht. Chrobok und Seidemann-Matschulla sagen dazu abschließend: „Wir sind der festen Überzeugung dass man hier mit einfachen Mitteln viel erreichen kann. Durch eine etwas liebevollere Gestaltung erhalten die Unterführungen gleich einen ganz anderen Charakter.“

Beim diesjährigen „Prominenten-Pokalschießen“ des Mülheimer Schützenvereins von 1837 e.V. belegte das Team der Mülheimer CDU und der CDU-Fraktion mit 267,8 Punkten den zweiten Platz, hinter der Mannschaft der Sparkasse Mülheim an der Ruhr und vor dem drittbesten Team der Polizei. Auf den 4. und 5. Platz kamen die Mannschaften der FDP bzw. der SPD.

Das erfolgreiche Schützenquartett der CDU bestand (im Bild v.li.) aus dem stellv. CDU-Fraktionsvorsitzenden Heinz Borchardt, Mitglied des CDU-Ortsverbandsvorstandes Saarn-Selbeck-Mintard, Max Oesterwind, der Vorsitzenden der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Linksruhr, Elke Oesterwind, und dem CDU-Kreisvorstandsmitglied Marcel Helmchen.

Die Mülheimer CDU hat sich wie schon in den letzten Jahren über die Einladung des Mülheimer Schützenvereins von 1837 e.V. zu diesem sportlichen Wettbewerb sehr gefreut und erneut die Gastfreundschaft zusammen mit den anderen Teilnehmern genossen.

Die Vorsitzende des Ortsverbandes Styrum und Ratsmitglied der CDU, Angelina Spiegel, hatte zur Besichtigung der größten begehbaren Camera Obscura der Welt, die in Mülheim an der Ruhr steht, eingeladen. Auf ihrem Rundgang erlebten die Besucher eine Vorführung derselben und erfuhren von Dr. Jörg Schmitz, der durch die Ausstellung führte, viel Wissenswertes über die frühe Entwicklung der Bilder bis hin zum bewegten Bild.

Angelina Spiegel: “Von 1992, dem Jahr der Mülheimer Landesgartenschau, bis heute hat die Camera Obscura nichts an ihrer Faszination verloren und ist immer wieder einen Ausflug wert. Vor allem auch, da neben dem Betrachten der Exponate, wie Laternae Magicae, Guckkästen oder Kaleidoskope auch die Möglichkeit besteht, das eine oder andere Exponat auszuprobieren. Es ist schön, dass es in Mülheim ein solch interessantes Museum gibt.“

„Die Initiative der Verwaltung, der Drogenszene einen Parkplatz unterhalb bzw. nahe der Konrad-Adenauer-Brücke als Wetter- und Windschutz anzubieten ist keine Lösung, sondern schafft neue Probleme.“, so der Ortsverbandsvorsitzende der CDU Stadtmitte, Markus Püll.
Denn die bisherige Anlaufstelle für Drogenabhängige, das Cafe Light, mit einem problematischen Umfeld auch nahe der neuen KiTa an der Auerstraße bleibt erhalten. Und es entstehen zur vorgeschlagenen zusätzlichen Aufenthaltsstätte in der Verlängerung der Ruhrpromenade unnötig neue Wege für die Drogenabhängigen z.B. über den Tourainer Ring. Der beworbene Parkplatz am Tourainer Ring wird damit nicht attraktiver für Besucher und Gäste der Ruhrpromenade.   
 
Die CDU- Stadtmitte schlägt stattdessen vor, zunächst die Umsetzung dieses Planes auszusetzen.  
 
Die  „Atempause“ ist zur Suche nach einem länger haltbaren Alternativstandort zu nutzen. Um den Betroffenen besser helfen zu können, muss die Nähe zum Cafe Light und zur Betreuung der Drogenabhängigen beibehalten werden. So könnte z.B. die Variante, der Hof des ehem. Frauengefängnisses, näher untersucht werden.    
 
Kritik gibt es auch zum Vorgehen der Verwaltung, diese „Übergangslösung“ in einer Nacht-und-Nebel-Aktion durchzusetzen und den Rat „nur pro forma“ zu beteiligen. 
CDU-Ortsverbandsvorsitzender Markus Püll: „Ich hätte erwartet, dass man ein solches sensibles Thema ernst- und gewissenhaft vorher mit der Ratspolitik bespricht. Das ist leider unterblieben. Das Sozialdezernat schwieg die ganze Zeit. Die CDU-Fraktion im Sozial-und Gesundheitsausschuss musste die erste Berichterstattung erzwingen. Und die Fachverwaltung hatte noch nicht einmal den Mut zu einer Beschluss- oder wenigstens einer Berichtsvorlage.“

In der Jahreshauptversammlung der Mülheimer Senioren-Union in der CDU wurde ein neuer Vorstand gewählt. Nachfolger von Rainer Hartmann, der für dieses Amt nicht mehr kandidierte, wurde Hermann-Josef Hüßelbeck, der auch Bezirksbürgermeister der BV 3 ist. Zu seiner Stellvertreterin wurde erneut Marie-Luise Gastreich gewählt, die als Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Mülheim eine wichtige Bindefunktion zur Senioren-Union wahrnimmt. Schriftführer ist erneut Dieter Kebben, Schatzmeister und Mitgliederbeauftragter wurde Walter Frieg. Zu Beisitzern wurden Rainer Hartmann, Roswitha Kammann und Hermann Meßmann gewählt. Hüßelbeck bedankte sich bei seinem Vorgänger Rainer Hartmann für die bisher geleistete Arbeit in der Senioren-Union und verabschiedete ebenso Barbara Mohr als Beisitzerin, die nicht wieder kandidierte. Die Senioren-Union trifft sich monatlich zu Vorträgen und Diskussionen über verschiedene Aspekte der Seniorenpolitik.

„Volles Haus“: Sehr gut besucht war auch der diesjährige Frühjahrsempfang der Mülheimer CDU und CDU-Fraktion in der Stadthalle. Gastredner war diesmal der Generalsekretär der CDU NRW, Josef Hovenjürgen MdL, der die Umsetzung der der CDU-Positionen in der Landespolitik seit der gewonnenen Landtagswahl im Mai 2017 erläuterte.
CDU-Fraktionsvorsitzende Christina Kaldenhoff sprach die mit über 2 Mrd. € Schulden katastrophale Haushaltslage Mülheims an. Sie nutzte die Gelegenheit, insbesondere den eingeschlagenen Kurs der neuen CDU-geführten Landesregierung für eine neue faire Partnerschaft des Landes mit den Kommunen zu loben, die sich auch in einer auskömmlicheren Finanzierung vor allem bei den Landes- und Bundesaufgaben in der Integrationspolitik wiederspiegelt.
Die über 200 Gäste hatten nach einem kleinen Imbiss anschließend in guter Atmosphäre angenehme Gespräche.

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